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Sir Winston: Für den versierten Raucher     Die Zigarre für das März-Tasting hatte unser Hafen-Team als Hommage an alle Havanna-Heimkehrer unter den Gästen gewählt. Immerhin hatten diese während ihrer Teilnahme am „Festival del Habano", dem jährlichen internationalen „Familientreffen" der Zigarren-Branche in Kuba, nur Frische zu rauchen bekommen. Diese sind im Geschmack zwar gut, aber ohne Lagerung fehlt ihnen der Schmelz. Deshalb stand diesmal eine Sir Winston der Marke H. Upmann auf dem Degustationsprogramm, die bereits im Mai 2003 produziert worden war. 36 Tester und Testerinnen füllten an diesem Abend unseren Salon. Wunderbar seidig glänzte das Deckblatt.   An den Zigarren war vor dem Anzünden eine feste bis weiche Rollung zu ertasten. Ein Geruch war kaum wahrnehmbar, der Zug perfekt.Der Geschmack der ersten Züge war angenehme Süsse und etwas Salz. Später entwickelte sich der Körper des Rauchs vollmundig. Die Kommentare zum Aromenvolumen reichten von „mittelmäßig" bis „gehaltvoll". Trotz der unterschiedlichen Urteile herrschte dennoch Einigkeit unter den Testern: Sie meinten jeweils nur verschiedene Drittel unserer Sir Winston. „Das ist eine Zigarre, die laufend besser wird", brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt.   Die Aromen lagen zwischen Haselnuss, Blumen und Caramel, also eine recht komplexe Aromenvielfalt. Die Asche zeigte ein perfektes Bild. Die Maserung war sehr hell bei einer Haltbarkeit von etwa 3 bis 4 Zentimetern und mittlerem Collazo-Effekt. Am Ende bewerteten wir die Sir Winston mit +1,5 Punkten. Abzug erhielt die Churchill, weil wir uns gleich am Anfang von der Zigarre ein wenig mehr Volumen gewünscht hätten.   Dennoch wurde bei diesem Tasting einmal mehr klar, warum diese Große von H. Upmann bei Heavy-Smokern zu den Favoriten zählt.      
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