Events

Am 01.03.2012 besuchten uns im Hafen 9 interessierte Teilnehmer, um die El Morro aus dem Portfolio der Marke San Cristobal de La Habana zu vertesten.   Nach der Vorstellung und Präsentation dieser Zigarre vom Format einer „ Pacos", wurde sie unseren Testern gereicht. Das feine Colorado-farbene Deckblatt, wies kaum Flecken, Buchfehler oder grobe Blattadern auf. Die Rollung erwies sich als fest bis hart, bei geringer Pressung, Luftkanäle waren vorhanden. Bei der orthonasalen Prüfung, vor dem Anzünden der Zigarre, wurde ein leicht angenehmer Geruch von vegetalen Tabaknoten festgestellt. Der Zugwiderstand wurde als optimal wahrgenommen. Nach dem Anzünden der Zigarre, wurde der Rauch als vollmundig eingestuft. Bei den Grundaromen, die unsere Testergruppe anhand der Farbskala des „kleinen Herzogs" beschrieb, wurde ein Wert von 4-6 angegeben. Die Komplexität der Aromen wurde mit 4-8 bewertet. [Balken 4-6/4-8]   Im Rauchverlauf präsentierte sich die Zigarre oft typisch für dieses Format," harmonisch im ersten Drittel, bei „Mittlerer" Stärke im Zweiten Drittel, wild und „Kräftig" im letzten Drittel. Auf unserer Stärkeskala von 1-5, wurde die Zigarre bei 3,5 eingeschätzt. Der Abbrand der Zigarre war weitestgehend gleichmäßig, der hohe Collazo-Effekt und die Asche von 3-4 cm ließen auf eine gute Verarbeitungsqualität schließen. Da diese Zigarre von unseren Teilnehmern für schon recht ausgereift befunden wurde, ist ihr ein Reifepotenzial von 1-2 Jahren zugewiesen worden.   Der Gesamteindruck dieser Zigarre wurde abschließend auf unserer Skala von 1-5 bei 4 benotet. Ein Teilnehmer vergab die Note 5.   Marke: San Cristobal de La HabanaVitola de Salida: El MorroBesonderheit: Sonderformat Vitola de Galera: PacosBox-Code: OEB - FEB 2007 Verpackung: 25er Halbnatur Kiste (HK) Stückpreis: EUR 15,60 EUR    
Von der kulturbildenden Kraft der Zigarre Ausnahmsweise greife ich selbst zur Feder, um von zwei Veranstaltungen in meinem Haus zu berichten. Ich erlaube mir das deswegen, weil ich die kulturbildende Kraft der Zigarre im Rahmen der Berichterstattung über Zigarren etwas unterrepräsentiert finde.   Einen Beleg für die Sonderrolle der Zigarre unter den kulturell interessanten Objekten finde ich in der bildenden Kunst. Wo immer sie auftaucht, ist der mit ihr dargestellte Raucher oder die Raucherin ohne die Zigarre nicht denkbar, ist sie doch ein Teil des Charakters zigarrerauchender Menschen. Dagegen wirkt die Zigarette meist nur wie ein begleitendes Accessoire, das auch weggelassen werden kann.   Diesen zentralen Aspekt der Zigarre vermitteln die Bilder des in der Schweiz lebenden Malers Max Hari (61). Seine Ausstellung bei Zigarren Herzog am Hafen in Berlin ging am 18. Februar mit einer Finissage zu Ende. Verschiedene Techniken wie colorierte Skizzen, Aquarelle oder Federzeichnungen zeigen die Zigarre in den verschiedensten Charakterprägungen. Gegen vierzig zigarrenrauchende Gäste interessierten sich für die Zigarrenbilder und lauschten den Ausführungen des Künstlers bei einer Punch Churchill von 2007 und kubanischem Rum.   In einem ganz andern Zusammenhang zeigt sich die Zigarre als, wie ich sagen möchte: „Kommunikationskatalysator": Sie bringt die unterschiedlichsten Menschen zusammen und öffnet ihre Herzen. Zu einer solchen Zusammenkunft unterschiedlicher zigarrenrauchender Menschen kam es am 16.Februar in unserem „Hafen".   Es war eine veritable Weltpremière. Die beiden Weltklasse-Tubisten Thomas Keller (36, Staatskapelle Berlin/Deutsche Staatsoper) und Sebastian Wagemann (31, Komische Oper) und Julien Salemkour (Assisten von Daniel Barenboim) am Klavier gewannen Kompositionen von Wagner („Walküre", „Meistersinger") genauso nie gehörte Seiten ab, wie etwa Bachs Duett für zwei Tuben oder den fetzigen lateinamerikanischen Rhythmen des „Choro" aus Escenas Latinas von E. Crespo. Ein besonderes Schmankerl war die Zugabe, die gleich zweimal gegeben werden musste: Das Duett Leporello und Don Giovanni aus Mozarts „Don Giovanni", interpretiert von zwei Tuben. Die Protagonisten dieser restlos ausgebuchten Abendveranstaltung brachte die Zigarre zusammen, hier im Besonderen eine Upmann Magnum 50 aus dem Fünfzigerkabinett von 2009. Alle drei Musiker lieben die Zigarre. Während Thomas Keller unter einem Zigarrenfreund als Chefdirigenten spielt (Daniel Barenboim ist selbst leidenschaftlicher Zigarrenraucher), so kamen Sebastian Wagemann und Julien Salemkour über ihre ersten Musiklehrer zur Zigarre. Es war ein Lob auf die Tuba und ein Lob auf die Zigarre.   Maximilian Herzog    
Werden Sie „Habanos-Experte"!   Zum elften Male findet der von „Art of Smoke" ins Leben gerufene „Habanos-Experten-Wettbewerb (HEW)" statt. Bei diesem Wettbewerb gilt es, eine Havana zu erkennen. Da ihr der Ring entfernt wurde, sollen Sie durch Fühlen, Riechen, Schmecken und - natürlich - Rauchen, Marke und Format bestimmen.   Als Lohn werden Sie bei korrekter Bestimmung der Zigarre mit der Habanos-Experten Nadel von „Art of Smoke" (www.artofsmoke.de) ausgezeichnet. Anlässlich dieses Wettbewerbs, möchten wir Sie zum Probe- und Vergleichsrauchen bei Zigarren Herzog am Hafen einladen.   Dienstag, 27. März 2012 Beginn: 20.00 Uhr bei Zigarren Herzog am Hafen Im Preis von € 17,- ist die HEW-Zigarre und ein Rum inbegriffen.  
Wir laden Sie herzlich zu unserem Zigarrenabend am Donnerstag, dem 29.03.2012 im Berlin Capital Club ein, um Sie an den Geschehnissen beim XIV. Habanos Festival in Havanna teilhaben zu lassen.
X
Wünschen Sie eine persönliche Beratung?
Wir sind Mo.-Mi. 12:00-19:00 Uhr, Do. 12:00-22:00 Uhr, Fr.-Sa. 12:00-19:00 Uhr für Sie erreichbar.
030-290-470-15