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Deutschland-Premiere der Gran Edmundo Limitada beim 2. Montecristo OPEN Golfturnier im Berliner Golf & Country Club Motzener See Bei unserem zweiten Montecristo OPEN Golfturnier gab es eine Premiere.   Die Sponsoren von 5th Avenue Products GmbH hatten nicht nur die zum 18-Loch-Spiel passenden Formate der Montecristo Open mitgebracht. Rainer Schacke und Thomas Hammer überraschten uns zudem mit einer Deutschland-Premiere der Marke Montecristo: Als erste durften wir die neue Gran Edmundo Limitada 2010 rauchen, die erst in etwa zwei Monaten verfügbar sein wird. Mit den Worten „Faszination und Leidenschaft" beschrieb Thomas Hammer das, was für ihn Golfspielen und Zigarrerauchen miteinander verbindet. Er selbst outete sich zwar als Anfänger beim Schnuppergolfen auf dem Green, dafür sind kubanische Zigarren umso mehr seine Passion. Die Kommentare zur Gran Edmundo Limitada ließen nicht lange auf sich warten. Sie reichten von „phantastisch" bis zu „ich mag Montecristo eigentlich gar nicht, aber jetzt sitzt hier ein neuer Fan.   "Denn die Zigarre im Siglo-VI-Format mit dem Boxing-Date Dezember 2009 überzeugte durch besonders würzige Aromen, die so gar nicht dem traditionellen Geschmack der Marke entsprechen. Davon hatten sich auch schon die vier Formate der Open-Serie abgegrenzt, die als leichterer Genuss bei unserem ersten Montecristo Open Golfturnier im vergangenen Jahr ihre Premiere feierten. Dabei startete unser diesjähriges Turnier unter gar nicht so positiven Wetter-Zeichen. Der Bericht hatte mit Regenprognosen so manchem die Vorfreude getrübt, so dass sogar unser so aktive Aficionado Frank Duhse überlegte, lieber zu Hause zu bleiben. Er machte am Ende bei Sonnenschein zusammen mit Joachim Thiel den ersten Platz in der Bruttowertung, lobte „tolles Wetter und tolle Leute" und freute sich bereits auf das nächste Jahr. Günter Nitschke und Peter Rode sowie Markus Eggestein und Axel Mischke belegten die Plätze 2 und 3. In der Nettowertung lagen Klaus-Dieter Müller und Roman Dyrschka vor Dr. Andreas Voigt und Anke Hartig (Platz 2) sowie Lothar Schmalfeld und Dr. Thomas Kaiser-Stockmann (Platz 3). Joachim Thiel holte sich mit 3,60 Metern den Preis für den Nearest-to-the-Pin, und mit einem 202-Meter-Schlag gelang Markus Eggestein der Longest Drive. Unter die ersten Drei hatte es Wulf-Christian Odebrett zwar diesmal nicht geschafft, Grund zum Feiern hatte er trotzdem. Denn der Termin für unser Golfturnier war gleichzeitig sein Geburtstag.   Mit seinem bewährten Organisationstalent und viel Herzblut hat Christian Krendl das Turnier für uns alle wieder zu einem der Event-Höhepunkte des Jahres gemacht. Dr. Thomas Kaiser-Stockmann, der vor einem Jahr erstmals den Kontakt zwischen uns und seinem Motzener Golfclub angebahnt hatte, meinte:   Das zweite Montecristo Open Golfturnier sei eine Wiederholung gewesen, beim nächsten Mal sei es eine Tradition.    
Unsere Tasting-Gruppe umfasste am 3. Juni 2010 insgesamt 17 Personen, die sich bei Herzog am Hafen zum traditionellen Monatstasting getroffen haben.   Hoyo de Monterrey Epicure No.1, eine Corona Gorda mit dem Box-Code: BPL - SEP 2005, stand dieses Mal im Mittelpunkt unseres Tastings. Die Epicure No.1 gibt es bekanntlich nur in den Cabinetkisten zu 25 und zu 50 Stück. Wir haben uns für das größere 50er Gebinde entschlossen. Der Grund dafür war die Bekantgabe von Habanos, daß die 50er Cabinet-Variante dieses Jahr eingestellt werden soll. Sehr schade, denn gerade die 50er Cabinet erziehlen bei der Reifung meist die besseren Ergebnisse.Nach der Prüfung des Aussehens, der Rollung und des Aromas der noch nicht angezündeten Zigarren wurden folgende für das Tasting wichtige Punkte festgestellt. Die hellen Colorado-Claro Deckblätter mit einigen kleinen Blattverletzungen waren etwas grob in der Struktur. Die Rippen hatten spürbar scharfe Kanten und waren selbst unter dem Deckblatt mit den Fingerspitzen zu ertasten.   Die Rollung war jedoch sehr gut. Die Hoyos waren fest, mit offenen Luftkanälen und ohne Buchfehler gerollt. Der Zugwiderstand war nahezu perfekt. Der intensive Duft des Tabaks war sehr süß, blumig und honigartig.Nach dem Anzünden unserer Zigarren setzte sich der schwere, süße Duft, den die Epicure vorher verströmt hatten, nicht weiter fort. Die Süße war nicht mehr zu schmecken. Bei den recht schwachen und wenig komplexen Aromen konnten wir Noten von Gräsern, Moos, feuchter Erde und Moschus erkennen.Die Rauchdynamik auf der Skala von leicht bis stark wurde als mittel eingestuft. Der regelmäßige, gerade Abbrand, gute Temperatur ohne Ausgehen der Zigarre und gute Aschenbildung mit hohem Collazo-Effekt machten jedoch Einbüßen beim Aroma nicht mehr wett.   So haben wir bei der Gesamtbewertung unsere Testzigarre mit 0,5 und dem Hinweis "kein Reifepotential vorhanden", bewertet. Monatstasting Juni 2010Hoyo de Monterrey Epicure No.1Box-Code: BPL - SEP 2005Gesamtnote im Tasting: +0,5. Skala -2, -1, 0, +1, +2.Vitola de Galera: Corona Gorda (L 145, R 46)   
Zur Begrüßung des neuen Jahres hieß es bei uns gleichsam Abschiednehmen. Denn als erste Zigarre des ersten Monats wählten wir für unser Tasting die Churchill von Saint Luis Rey, die die Kubaner ab sofort aus ihrem Produktions-Programm genommen haben.   Am 7. Januar testeten wir diese Zigarre aus einem 50er Cabinet in großer Runde von sechzehn Tester/innen. Mit einem Boxing-Code von August 2006 hatte unsere Churchill bereits einen guten Reifegrad erreicht. Das mittelmäßig beschaffene, coloradofarbene Deckblatt wies keine Verletzungen auf. Nur vereinzelt entdeckten unsere Tester kleine helle und dunkle Flecken. Die Rollung wurde durchweg als regelmäßig fest mit der Tendenz zu hart beurteilt.   Vor dem Anzünden nahmen wir einen leichten angenehmen Geruch nach Honig, Caramel und Leder wahr.Das Zugverhalten mit einem leichten Widerstand kommentierten unsere Tester als „gut" bis sogar „perfekt". Der Geschmack bei den ersten Zügen nach dem Anzünden kam vor allem etwas süß, aber auch etwas salzig und kaum bitter daher. Die meisten äußerten sich enttäuscht vom ersten Drittel unserer Zigarre. „Richtig dünn" sei die Churchill gestartet, viele hatten „mehr erwartet" und bewerteten den Körper des Rauchs deshalb lediglich mit einem „mittelmäßig". Spätestens ab dem zweiten Drittel zeigte unsere Saint Luis Rey dann aber doch, dass mehr Geschmack in ihr steckt. Sie steigerte ihr Volumen mit Aromen von Trüffeln, Cacao, Schwarzbrot, Muskat und Mandeln in Richtung „großzügig". Unsere Tester beschrieben die 178 Zentimeter lange Zigarre mittlerweile als „schön rund" und „präsent". Dennoch kamen ihre Aromen bei der Einstufung über ein „wenig komplex" nicht hinaus.   Bis zum dritten Drittel gewann unsere Churchill noch weiter an Stärke. Die Asche bildete sich nach Tester-Meinung „perfekt" in einer hell-dunkelgrauen Maserung, die bis zu sechs Zentimeter hielt und auch nach dem Abfallen eine gute Festigkeit aufwies (hoher Collazo-Effekt). In der Gesamtbewertung schwankten unsere Teilnehmer am Ende zwischen +0,5 und +1 auf der Bewertungsskala von -2 bis +2. Immerhin hatte sich die Zigarre über ihre gesamte Länge äußerst variabel in ihrem Geschmack gegeben. Deshalb war es für uns auch schwierig, der Churchill eine Getränkeempfehlung zuzuordnen. Zur leichten Süße könnten wir uns anfangs einen begleitenden Sherry vorstellen, während die Säure eines Mojitos allenfalls ab dem stärkeren zweiten Drittel passen könnte.   Wir glauben, dass diese Saint Luis Rey noch Potenzial besitzt und sich in weiteren zwei bis drei Jahren Reifezeit weiter entwickeln wird.   Am Ende des Tastings waren wir uns über die 11,70-Euro-Zigarre vor allem in einem einig:   Schade, dass es diese Churchill von Saint Luis Rey nicht mehr lange geben wird.   
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