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Virginia Viga Cansino, eine Torcedora der Spitzenkategorie 9, ist am 5. und 6. November 2009 bei uns im Hafen.   In Havanna obliegt ihr in der berühmten Manufaktur „Romeo y Julieta" die Ausbildung der Nachwuchs-Torcedores.Sie wird uns die Kunst von der Fertigung einer Habanos präsentieren und uns jeweils mit den frischen Puros beglücken.   Am Donnerstag, 5.11.2009 von 15 - 23 Uhr,am Freitag, 6.11.2009 von 13 - 21 Uhr. Am 7. November 2009 wird Sie beim Charity-Dinner frische Puros rollen.   
Wenn alte Freunde nach langer Zeit zurückkehren, heißt man sie auf besondere Weise willkommen. So wollten auch wir es halten und haben den neuen kubanischen Botschafter Raúl Becerra mit einer Willkommens-Party mit vierzig Personen begrüßt.   Denn er ist mehr für uns als nur ein Diplomat, seitdem wir ihn vor Jahren als Handelsrat seines Landes in Berlin und vor allem als Genussraucher kennenlernen durften. Wahrscheinlich hat noch kein zigarrenrauchender Diplomat sein agrément einem Zigarrenhändler gegebem. Dafür ist auch das kubanische Protokoll viel zu streng. Doch gegen ein Charity-Dinner zu Gunsten des Kinderkrankenhauses „William Solér" in Havanna hatte dann doch niemand etwas einzuwenden. Die Ärzte von „William Solér" sind auf Lebertransplantationen spezialisiert und brauchen dafür teure medizinische Geräte.   Seit vielen Jahren haben wir es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, Spenden zu sammeln und zu helfen. Vom Preis jeder Eintrittskarte zu unserem Dinner bei Kerzenschein und Live-Musik von Luis Enrique und seiner Combo wurden deshalb 30 Euro für den guten Zweck verwendet. Die Auktion einer Zigarren-Uhr, eines Bildbandes über Havannas historische Bauten und einer Kiste Romeo y Julieta brachte nochmals 2060 Euro zusammen. Der Erlös aus Eintritt und Versteigerung kommt dem kubanischen Krankenhaus ohne Abzüge zugute. So viel Hilfe mit Herz stimmte auch unsere anderen Dinner-Gäste aus Kuba fröhlich, unter ihnen Handelsrat Roberto Infante mit seiner Frau Maria, Habanos-Repräsentant Antonio de Dios und natürlich unsere derzeitige Gast-Torcedora Virginia Viga. Hilfe mit Herz war es auch, die der neue Botschafter Becerra einst bewies und Maximilian Herzog damit „das Leben rettete".   Nur Stunden vor einem geplanten Flug zum „Festival del Habano" nach Havanna wurde damals klar, dass das Reisebüro weder Flugticket noch Visum geliefert hatte. Mitten in der Nacht stellte Raúl Becerra deshalb kurzerhand ein Ersatz-Visum aus. Spätestens seither sind der Botschafter und Herzog gute Freunde.    
 Lange Partynacht mit kurzen Reden: Club de Fumadores trifft sich zum ersten Mal Was ein richtiger Kulturclub ist, der muss seine Ziele auch regelmäßig pflegen.   Beim Club de Fumadores geht es um das Zelebrieren der Zigarren-Rauchkultur. Klar, dass da der erste Event im und vor dem größten Berliner Humidor gefeiert werden musste. Ein gutes halbes Jahr nach dem Eintrag ins Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg traf sich die Hälfte der inzwischen gut 100 Mitglieder am 9. Oktober zum Rauchen in unserem Hafenlager.   Wer wie „5th Avenue"-Geschäftsführer Heinrich Villiger ein paar Hundert Kilometer von der Heimat seines Clubs entfernt wohnt, kann natürlich nicht bei jedem Treffen dabei sein. Für die anderen war der Abend die erste Chance, sich mit neuen Gleichgesinnten bekannt zu machen. Bei italienischem Wein und Buffet von „Piazza Italiana" war die Stimmung schnell ausgelassen und niemand besonders böse, dass die Reden des Vorstandes nicht allzu lang ausfielen. So betonte der stellvertretende Vorsitzende Dr. Henning Rosenberg nur kurz, dass der Club nicht dem Zweck des preiswerteren Zigarrenerwerbs dient, sondern dem gemeinsamen Genuss, dem in Zeiten der Tabakprohibition immer mehr Raum verloren geht.   Auch Schatzmeister Marino Unterwalder machte keine langen Worte bei seiner Aufforderung an die Mitglieder, sich mit Ideen für Events ins Clubleben einzubringen. Danach konnte Luis Enrique mit seiner Combo einmal mehr raumfüllende kubanische Musik anstimmen, so etwa die Lieblingslieder von Gastgeber Dr. Maximilian Herzog („Dos Gardenias") und 20er-Jahre-Sänger Henry de Winter („Bésame mucho"). Die mit dem Eintritt zur Clubparty gereichten zwei Zigarren reichten vielen Gästen wie „Othello" Michael Weiland gar nicht für den Abend aus. Denn erst nach gut sieben Stunden verließen die letzen Gäste unser Hafenlager. Wer also diesmal nicht dabei war, hat einen stimmungsreichen Abend verpasst.   Aber keine Sorge: Weitere Clubevents finden Sie in demnächst unter http://club-de-fumadores.de.  
Norma Fernández Sastre ist die wohl berühmteste kubanische Torcedora.   Sie begann im Alter von 17 Jahren als Gründungsmitglied die Manufaktur "Cohiba" aufzubauen und rollte seinerzeit Fidel Castros Lieblingszigarre, die Laguito No. 1. Sie ist es auch, welche die legendäre "Behike" ausschliesslich gerollt hat. Seit zehn Jahren ist sie Chefin der Qualitätskontrolle bei "El Laguito".   Norma Fernández Sastre rollt bei uns frische Puros: 20. und 21. Oktober, 13-21 Uhr bei Zigarren Herzog am Hafen  
Mit unserem Oktober-Tasting feierten wir den zweiten Geburtstag eines Formats von Trinidad.   Die Ingenios Edición Limitada 2007 mit dem Produktionsdatum Oktober 2007 war in Zwölferkisten auf den Markt gekommen und hatte uns damals nicht so recht in ihren Bann ziehen können. Wir wollten wissen, wie ihr Potenzial seitdem gewachsen ist und stellten die 165 Millimeter lange Zigarre mit dem 42er Ringmaß auf die Rauchprobe. Es war das erste Mal, dass unsere Tester ihre Zigarren nicht aus ein und derselben Kiste erhielten. Denn aufgrund der großen Teilnehmerzahl, zu der diesmal auch zwei Gäste des Zigarrenclubs Wien gehörten, öffneten wir zwei Kisten - und hatten damit leicht unterschiedliche Deckblätter. Das beurteilten dann einige mit fein, andere mit mittelmäßig und gar grob oder rauh. Für eine Edición Limitada kam uns die Farbe im Mittelfeld zwischen colorado und colorado maduro recht hell vor. Einige Tester fanden, ihr Deckblatt wirke etwas „scheckig". Von „fest" bis „weich" und von „unregelmäßig" bis „besonders gleichmäßig" waren dann auch die Kommentare über die Rollung.   Obwohl die Ingenios in einer Naturholzkiste lagerte, fanden wir keine Anzeichen einer Pressung. Die Zigarre verströmte einen leichten angenehmen Geruch nach Caramel, Heu und Gras. Keine Spur war von Ammoniak zu riechen, dafür ein wunderbarer Hauch von Süße. Perfekt fanden wir das Zugverhalten, unterstützt auch durch einen leichten, angenehmen Zugwiderstand. Mit einer leichten bis mittel empfundenen Süße überzeugte uns dann der Geschmack schon mit den ersten Zügen der Zigarre, in denen nur ein Hauch von Salz, von Säure und Bitterkeit zu entdecken war. Vollmundig kam auch der Körper des Rauchs daher und großzügig das Aromenvolumen.   Mit „erdigen Noten und einem Hauch Bitterkeit", mit Caramel und Walnuss wurden die stark komplexen Aromen beschrieben. Nach einem leichten bis mittleren ersten Drittel entwickelte unsere Test-Zigarre später deutlich mehr Stärke. Die hellgrau gemaserte Asche hielt bis zu 5 Zentimeter und blieb auch nach dem Abfallen oder Abstreifen sehr fest, was Rückschlüsse auf eine gute Qualität der Verteilung der Einlage beim Rollen zulässt (hoher Collazo-Effekt). Nach weit mehr als einer Stunde Genuss war uns die Zigarre in der Endbewertung eine +1,75 wert, was auf unserer Skala zwischen -2 und +2 nur ganz knapp unter der Höchstnote liegt. „Die Zigarre ist reif", war einer der Kommentare.   In zwei Jahren Lagerung hat sich die Ingenios zu einer exzellenten Zigarre entwickelt, die vor allem jene überrascht, die sie wie auch wir gleich nach der Markteinführung geraucht haben und enttäuscht waren. Bei den überaus kleinen Kisten und dem überaus schlanken Format ist nicht vorauszusehen, ob die Zigarre ein weiteres Reifepotenzial hat.   Unsere Zigarre des Monats kostet je 20,50 Euro.    
Havana Club "Maximo" ist die höchste Vollendungsform kubanischer Rumkultur.   Heute wurde er vom Doyen der kubanischen Rummeister, Don Navarro, im Hafen einer Gruppe von Top-Barkeepern vorgestellt.Andächtig wurde der mit kubanischem Gefühl zelebrierten Einführung von Don Navarro gelauscht:   Nicht weniger als die Kunst aller Rummeister Kubas des zwanzigsten Jahrhunderts ist in diesem Rum vereinigt (Solera-Verfahren). Mit Ehrfurcht nippten auch wir von dem edlen Tropfen und waren von der Wucht der Aromen (Schokolade, Nuss, Honig) und dem extrem langen Abgang überwältigt. Danke, Don Navarro.   Für nicht Dabeigewesene: Es lässt sich nachholen für € 1700.- pro Flasche.  
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