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Es war bisher wohl unser genussvollstes und gleichzeitig unser schwerstes Monatstasting, das bislang in unserem Hafenlager stattfand.   Denn zu unserer Verkostung der Don Alejandro von Vegas Robaina, die wir wegen des lauen Sommerabends auf unsere Terrasse verlegt hatten, überraschte uns unser Testerpaar Marino und Nadine Unterwalder mit einem opulenten Grillbufett. So wurden unsere Genussorgane auf das Äußerste verwöhnt - und auch gefordert. Denn so ein Tasting wird schon durch verschiedene Getränke und einen Ort im Freien erschwert.   Diesmal kamen beim Versuch einer orthonasalen Prüfung zum dezenten Tabakduft auch noch die vom Wind verteilten Grillnoten von Lamm und Rind in Rosmarinmarinade hinzu. Das Boxing Date von Oktober 2006 auf unserer 25er Kiste Don Alejandro versprach uns eine gereifte und damit im Genuss vielversprechende Zigarre für das August-Tasting. Unter dem letzten vollen Tageslicht war endlich auch einmal eine objektive Bestimmung der Deckblattfarbe möglich. Die durchweg fest gerollte Zigarre glänzte seidig bis fein in Colorado Claro. Nur einige unserer Tester bemerkten die üblichen Sonnenflecken.   Bei der Orthonasalen Prüfung fielen sicher in Vorfreude auf das bereits duftende Essen solche Kommentare wie „starke Grillnoten" und „eine der seltenen Zigarren, die nach Lamm riechen". Es bedurfte also einiger Konzentration, die wahren feinen Aromen wie Leder und geschmolzenes Caramel herauszufinden. Nach dem Anzünden wurde bis auf wenige Ausnahmen ein guter Zug gelobt. Bitterer Geschmack dominierte den ersten Eindruck der Zigarre. Zwar entwickelte sich dann ein vollmundiger Körper des Rauchs, doch beim Aromenvolumen waren sich unsere Tester nicht mehr ganz einig. Während die meisten mit „großzügig" urteilten, blieben andere beim „nicht so überzeugend". Der Geschmack grüner Walnüsse besätigte die bei den ersten Zügen wahrgenommene Geschmacksrichtung. Bei den Aromen war der Don Alejandro nicht so viel an Geheimnissen zu entlocken wie anfangs erhofft. Auch bei der Rauchdynamik blieb die Doppelcorona durchweg im leichten und am Ende allenfalls mittleren Bereich. Bis zum Schluss konnte die Puro nicht viel Power entwickeln.   Die hellgraue und gleichmäßige Asche blieb mit einer Länge zwischen 1 bis 5 Zentimeter sehr unterschiedlich haltbar (Collazo-Effekt). Nach beinahe anderthalb Stunden Rauchgenuss entschieden wir uns bei der Bewertung für eine gute 1. So ist die 194 Millimeter lange Puro mit dem 49er Ringmaß auf jeden Fall einen Platz im Humidor wert, zumal wir bei weiterer Reifung noch Potenzial prognostizieren. Übrigens: Wer sich bei uns im Hafenlager eindeckt, profitiert bei dieser Doppelcorona sogar doppelt.   Unsere Chargen haben nicht nur bereits einige Jahre Reifung hinter sich, sie sind zudem auch preiswerter als die Don Alejandro mit jüngerem Produktionsdatum. So kostet etwa unsere aktuelle Monatszigarre von Oktober 2006 pro Stück 15 Euro, während die Zigarrenlieferungen seit der letzten Preiserhöhung bereits bei 15,50 Euro liegen.   Die Zigarre des Monats können Sie jeweils auch einzeln versandkostenfrei zum Ferntasting bestellen.  
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