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Zum traditionellen Ausflug in die Toscana machten sich in diesem Jahr acht Aficionadas und Afionados auf, die zugleich Opernfans sind.   Vom 17. bis 20. Juli wohnten wir im gastfreundlichen Hotel von Massimo Manozzi in Lido di Camaiore. Der berühmte Gastronom, der in Berlin das „Bacco" und das „Bocca di Bacco" betreibt, verbringt die Sommermonate in seinem Hotel „Bacco". Während seine Lieblingszigarren die italienischen „Toscani" sind, durfen wir unsere Havanas in seinem Haus nach Herzenslust geniessen. Dass dazu auch erstklassige Weine und die stupende Kunst der Hotel-Köchin gehörten, versteht sich von selbst. Ganz in der Nähe von Camaiore liegt Torre del Lago, einstmals der Lebensmittelpunkt von Giaccomo Puccini, der dort am See eine wundervoll lauschige Villa bewohnte.   Ein gastliches Haus, das allen Künstlern offenstand und so auch die stilvolle Kulisse für Puccinis „Bohème" bildete. Heute ist die Villa Puccini ein Museum, in dem die originalen Möbel und die wichtigsten Preziosen des Meisters zu bewundern sind. Einen Steinwurf entfernt ist die Freilicht-Oper, die jedes Jahr Besucher aus aller Welt zum Puccini-Festival anlockt. Wir sahen am Freitag eine exzellente „Tosca" und am Sonntag die „Bohème". Ausflüge an den Strand, zum Puccini-See und nach Lucca rundeten das verlängerte Wochenende ab. Wer nicht dabeisein konnte, dem sei der Termin im nächsten Jahr höchlichst empfohlen.   Hier einige Photo-Impressionen von Frau Schneidewind:    
Alles hatte mit einer Wette zwischen unserem Mitarbeiter und unserem Vermieter begonnen. Christian Krendl war sicher, dass ein Rundgang durch den geschichtsträchtigen Osthafen zum Renner unserer Veranstaltungsreihe werden würde.   Im Gegensatz dazu war Medialynx-Chef Helmut Audrit überzeugt, dass das doch niemanden interessieren kann. Beim Empfang zu unserem ausgebuchten Hafenspaziergang am 9. Juli war eindeutig klar: Gewonnen hat Christian Krendl. Unser von Helmut Audrit geführte Streifzug „Von den Dächern bis in die Katakomben, von der Geschichte bis in die Zukunft des Osthafens" begann mit einer Zigarre in unserem Zigarrenlager.   Von dort aus starteten wir direkt in das Jahr 1907, als die Hafenanlage Gestalt annahm. Unsere Teilnehmer erfuhren dann, dass im heutigen Universal-Gebäude früher ein Speicher für bis zu 60 Millionen Eier war, und dass die ursprüngliche Kai-Mauer in den 80-ern für Gleise und Krananlagen verbreitert wurde. Helmut Audrit räumte auch mit der Legende auf, dass sich die Planer der Oberbaumbrücke in den Fluß zu Tode stürzten, als sie feststellten, dass sie ihre Brücke für Schiffe eines so großen Hafens zu klein gebaut hatten.   Abgesehen von den Zahlen und Fakten, etwa den 18 Meter tiefen Pfählen, auf denen die Gebäude stehen, oder den 12 Millionen Euro, die allein in der Technik der MTV-Studios stecken, waren auch die Randgeschichten unseres Vermieters spannend. So wie die von den listigen Hafenarbeitern: Diese sollten zu DDR-Zeiten ihre Linientreue mit einer täglichen Plan-Übererfüllung demonstrieren, erzählte uns Helmut Audrit. Doch was taten sie an Tagen mit schlechtem Wetter und zu wenigen Schiffen im Hafen, wo das nicht annähernd zu schaffen gewesen wäre? Sie stellten ein Paar Schuhe samt Socken an die Kai-Mauer und schickten einen Kollegen zum Mittagsschlaf ins Kran-Häuschen.   Für Stunden soll danach eine Suche der Grenzsoldaten nach einem vermeintlichen „Republik-Flüchtling" entbrannt sein, denn das Hafengelände war ja direktes Grenzgebiet. Währenddessen wurden die Arbeiter zum Zählen und Ausharren in die Hafenkantine geschickt, genau dorthin, wo wir heute unser Zigarrenlager eingerichtet haben. Erst als das Schicht-Ende nahte sei dann der Kollege vom Kran geklettert und mit der Erklärung, vom Trubel nichts bemerkt zu haben. Damit war die Akkord-Arbeits-Anweisung für diesen Tag vom Tisch. Gar nicht lustig erlebten wir die Erzählungen über die Bunkeranlage mit Gefängniszellen, die Helmut Audrit während der Bauarbeiten unter Haus 8 und 9 entdeckt hatte. Wir stiegen mit ihm in den Untergrund hinab und sahen russische Schrift an Metalltüren und Säulen.   „Abschiedsbriefe", sagte uns Helmut Audrit, der alles hatte übersetzen lassen. Auch wir hatten mit Anna Sladkova eine russisch-sprachige Teilnehmerin bei uns, die dann Worte wie „unschuldig", „Gefängnis" und „umbringen" zitierte. Aufgrund von Jahreszahlen neben den Schriftzügen vermutet Helmut Audrit, dass dort noch bis zur Wende russische Deserteure zumindest gefangen waren. Übrigens waren wir die ersten, die einen Blick in die Studios werfen durften, in denen Sat1 demnächst sein Frühstücksfernsehen und sein Magazin produziert. Um dem Sender nicht die Show zu stehlen, haben wir unserem Vermieter versprochen, die Fotos von diesen Kulissen auf unserer Seite noch nicht publik zu machen.   Nach gut zwei Stunden beendeten wir den Streifzug so, wie wir ihn begonnen hatten: mit einer Zigarre. Bei der Größten aus der neuen Montecristo-Open-Serie, einer Eagle, hatten wir genug Zeit, Helmut Audrit noch weitere Geschichten zu entlocken. Am Ende konnten wir alle ein wenig besser verstehen, warum der Geschäftsmann eingangs gesagt hatte: „Das Brandenburger Tor mag als Bauwerk vielleicht präsenter sein als der Osthafen. Aber hier hat die deutsche Geschichte all ihre Facetten gezeigt." Deshalb erzählt er gern und wenn möglich vielen Menschen vom Osthafen, und deshalb ist seine verlorene Wette wahrscheinlich die einzige Niederlage, die Helmut Audrit je geschmeichelt hat.   Übrigens: Verloren hat er eine Zigarre, was sonst.    
Monatstasting Juli 2009.   Diplomaticos No.2 (Piramides) EMA ENE 2008 Am Donnerstag, dem 2. Juli testeten acht Zigarrenliebhaberinnen und Zigarrenliebhabern die Diplomatico No.2, eine Piramide mit dem Produktionscode EMA ENE (Januar) 2008. Sie begeisterte uns alle zunächst mit ihrem gleichmäßig feinem colorado-braunem Deckblatt.   Die feste aber sehr gute Rollung der Zigarre mit deutlich sichtbaren Luftkanälen wirkte sich positiv auf den Zug aus, der bei allen Testern keine Schwierigkeiten machte.Die Diplomaticos No.2 entfaltete zu Beginn eine feine Süsse, die im zweiten Drittel in eine gehaltvollere, süßlich - bittere, aber angenehme Note überging.Unter den komplexen Aromen dominierten Caramel, Lakritz, Pfeffer und etwas Heu. Zwei von unseren Tester haben sogar Dörrobst-Noten, vor allem Pflaumen geschmeckt.Die Rauchdynamik entwickelte sich am Anfang von mittel bis hin zu stark im letzten Drittel.   Der gleichmäßige Abbrand, die richtige Temperatur bei Eigenbrand und die gute Festigkeit der Asche überzeugten ebenfalls.Insgesamt machte die No.2 einen sehr guten, aber nicht überragenden Eindruck. Bei den Aromen fehlte eindeutig die Tiefe der festgestellten Noten, die doch zu undeutlich und zu schwankend waren, was bei der Jugendlichkeit der Zigarre niemanden nicht weiter überraschte.   Bei der Abschlussbewertung waren sich alle einig und unsere Monatszigarre erhielt einstimmig eine Bewertung von +1.    
Wenn bei uns gefeiert wird, dann richtig.   Dann schmettert selbst der kubanische Handelsrat ein „Guantanamera" durchs Mikrophon, dann wird durch Pfützen getanzt und auch der letzte der 1000 Mojitos geleert. Mit 370 Gästen hatte der 1. Geburtstag unseres Hafengeschäfts und die Eröffnung unserer neuen Terrasse fast ein Drittel mehr Zulauf als der bundesweite „Habanos Day".   Für unsere Hafenpartys suchen wir uns besondere Tage heraus. So hatten wir die Geschäftseröffnung im vergangenen Jahr frech auf den Weltnichtrauchertag gelegt und jetzt unsere 1. Jubiläumsfeier im kubanischen Stil auf den amerikanischen Unabhängigkeitstag. Am 4. Juli machten wir unsere Spreepromenade zum „Berliner Malecón". Selbst das Wetter sorgte für kubanische Atmosphäre: Die Nachmittagssonne wurde von stürmischen Böen abgelöst, dann hinterließen Regengüssen schwülwarme Luft, um uns dann eine wolkenfreie, laue Sommernacht zu präsentieren.   Nicht nur unsere kubanischen Musiker um Luis Enrique fühlten sich da wie in der Heimat. Irgendwann zog die Stimmung auch unseren Ehrengast, den kubanischen Handelsrat Roberto Infante, so in ihren Bann, dass tanzen allein ihm nicht mehr ausreichte. Er griff sich das Mikrophon unserer Band und sang eines der bekanntesten Lieder seines Landes selbst: Guantanamera. Da heißt es in der Übersetzung der dritten Strophe:   „Ich ziehe eine weiße Rose heran, im Juli wie im Januar, für den ehrlichen Freund der mir seine offene Hand reicht." Unter Freunden seines Landes war unser kubanischer Ehrengast ganz gewiss, wie an den vielen gerauchten Zigarren dieser Nacht zu sehen war. Unser Handelsrat hatte deshalb auch noch ein Freundschaftsgeschenk mitgebracht: ein Bild für unseren Hafensalon, der eine Szene aus der Zeit der kubanischen Revolution zeigt. Auch den anderen Ehrengästen aus Waldshut-Tiengen gefiel es an unserem „Berliner Malecón" offenbar bestens.   Ino Mühlmann und Luzia Granacher, Vertriebsleiter und Lagerleiterin beim Alleinimporteur kubanischer Zigarren 5th Avenue Products, feierten mit uns bis kurz vor dem Morgengrauen...    
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