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Klug und politisch unkorrekt: Die Filme von Alfred Holighaus Die Helden der amerikanischen Anwaltsserie „Boston Legal" sind witzig, klug und trotzen zudem noch der „political correctness" im amerikanischen Fernsehen, denn: Sie rauchen Zigarre.   Zwei Folgen der Serie hatte der Programmkurator der Berliner Filmfestspiele Alfred Holighaus deshalb am 25. September mit zum Filmabend bei „Herzog am Hafen" gebracht und fast drei Stunden für herzhaftes Gelächter und kurzzeitig auch für nachdenkliche Minen gesorgt. Während die Titelfiguren Danny Crane (William Shatner, „Enterprise") und Alan Shore (James Spader, „Wallstreet") aber erst nach Abschluss ihrer Gerichtsprozesse bei Scotch und Zigarre auf ihrer Terrasse saßen, konnten die knapp 20 Zuschauer bei „Herzog am Hafen" ihre Corona von Saint Luis Rey zum Wein oder Mojito den ganzen Filmabend über genießen.   Mit intelligenten Sprüchen, oft unterhalb der Gürtellinie, gewannen oder verloren die Boston-Legal-Anwälte in ihren Prozessen um Männerprostitution und Todesstrafe, um Rinderwahnsinn und einen verprügelten Nebenbuhler. Filmprofi und Ex-TIPP-Chefredakteur Alfred Holighaus liebt die Machart der Serie, kommentierte sie dann aber mit den Worten des deutschen Schauspielers Armin Rohde: „Boston Legal beweist, wie dicht Recht und Wahnsinn zusammenliegen." Das nickten die Zuschauer dieses Abends gerne ab, vor allem jene, die die Serie bereits aus dem heimischen Fernseher kannten.   Von diesen und anderen Filmgeschichten erzählte Alfred Holighaus dann noch mehr in kleinen Gesprächsrunden bis nach Mitternacht    
Am Donnerstag, den 4. September 2008, fand bei Zigarren Herzog am Hafen das Tasting zur "Zigarre des Monats" statt. Zigarre des Monats im September 2008 ist die SAINT LUIS REY – Double Corona aus dem 50er Cabinet.       Anderthalb Stunden Genuss: Die Rarität von Saint Luis Rey Die neue Zigarre des Monats September ist eine kleine Rarität, die deshalb nicht einmal auf der Verkaufsliste des Exklusivimporteurs kubanischer Zigarren, 5th Avenue Products, geführt wird: die Doppelcorona von Saint Luis Rey. Lediglich Casas und Habanos Specialists erhalten ein Kontingent von einer der Großen aus Havanna. Christian Krendl öffnete für die zwölf Teilnehmer des Monats-Tastings bei „Herzog am Hafen“ eine 50er Cabinet mit dem Produktionsdatum November 2007.     Saint Luis Rey ist eine der eher seltenen Marken Kubas, die für ihren vollen Körper und ein ausgeprägtes erdig-würziges Aroma bekannt ist. Als erstes fiel den Testern das besonders seidige Deckblatt der Doppelcorona auf. Die satte Colorado-Färbung wurde nur bei einigen Zigarren durch grüne Flecken unterbrochen. Fest und gleichmäßig gerollt fühlte sich die Zigarre an. Die Cabinet-Lagerung hatte keine Pressung hinterlassen.     Bei der Intensität des Geruchs vor dem Anzünden gingen die Empfindungen der Tester auseinander: Die meisten diagnostizierten einen leichten und angenehmen Geruch, für andere war er stark oder sogar kaum wahrnehmbar. Einig waren sich die Teilnehmer jedoch in dem, was sie riechen konnten: Wald, Erde, Kuhstall und vor allem „Honigsüße“.     Fast durchgängig lobten alle den perfekten Zug der Doppelcorona. Süße Noten mit einigen bitteren und salzigen Nuancen beherrschten die ersten Züge. Der Körper des Rauchs entwickelte sich vollmundig, das Aromenvolumen wurde mit „mittelmäßig“, „gehaltvoll“ und auch „berauschend“ kommentiert. Für die Tester schmeckte die Zigarre „cremig“ und nach Moos, Caramel, Cacao, feuchter Erde und Pfeffer. „Sie fing schwach an und wurde reich“, beschrieb einer der Tester die Entwicklung der Rauchdynamik. In der Tat kam das erste Drittel eher leicht daher, entwickelte sich dann zu mittlerer Stärke, die noch weiter zunahm. Die Asche bildete sich in hellgrau mit geringer Maserung und mit nur sehr wenig Tabakölexplosionen. Bei etlichen Testern hielt die Asche so gut, dass sie „keinen Aschenbecher brauchten“. Ebenso fest blieb die Asche auch bei jenen, die sie abstreiften und die dann beim Zerteilen im Aschenbecher einen hohen Collazo-Effekt bestätigen konnten. Lediglich bei einem unter den Teilnehmern hatte die Zigarrenasche am Ende die Form eines Korkenziehers – hielt aber ebenso auf fast sieben Zentimetern Länge.       Nach anderthalb Stunden purem Rauchgenuss entschieden sich die Teilnehmer auf unserer Bewertungsskala (-2 bis +2) für die zweithöchste Bewertung: +1. Übrigens gestaltet sich auch der Preis absolut kundenfreundlich: Mit 12,50 Euro ist die 194 Millimeter lange Zigarre die günstigste Doppelcorona aus Kuba. Obwohl diese 2007er Charge ihr ganzes Potenzial wohl erst nach weiteren drei bis fünf Jahren Reifung entfalten wird, halten sie die Tester schon jetzt für einen seltenen Geheimtipp.  

27.09.2008 ZIGARRENTAG 2008 weiter lesen

27. September 2008: Genießer treffen sich in Bochum.   Gäste, die Ihre Eintrittskarten bis zum 25. Juli 2008 bei uns gekauft haben, erhalten eine Kiste der "Sonderedition Zigarrentag" vorab. Die "Sonderedition Zigarrentag" wird es ab der ersten Augustwoche nur für die rechtzeitig angemeldeten Teilnehmer geben.   Nähere Informationen unter art-of-smoke  
Manchmal verrät eine Finissage mehr über einen Künstler als die Eröffnung seiner Ausstellung.   So zumindest empfanden es die zahlreichen Gäste, die Klaus Eberstaller und seine Bilder am 30. August zwischen 17 Uhr und Mitternacht in den Räumen des Hafenlagers verabschiedeten. Bei seinen Gemälden von Smoke 0 bis Smoke 20 scheint der Österreicher nämlich nicht nur an die Raucher von "Zigarren Herzog am Hafen" gedacht zu haben, sondern auch an seinen eigenen Genuss. "Bei jeder Zigarre habe ich das Gefühl, mir etwas Gutes zu tun. Das ging mir bei einer Zigarette nie so", sagte Klaus Eberstaller bei einer der letzten Führungen durch seine Bildmotive.   Dass er den Zigaretten überhaupt abgeschworen hat und auf Zigarren umgestiegen ist, lag übrigens am Gastgeber. Es war auf einem Schloss in Polen, als sich der Maler und der Zigarrenhändler zum ersten Mal trafen und sich gegenseitig ihre Leidenschaften nahebrachten. "Er hat mir den Genuss an der Zigarre ins Herz getragen", resümiert Eberstaller über Herzog. Und Herzog seinerseits hat längst drei große Gemälde des Österreichers in sein privates Wohnzimmer gehängt.   Lange sollen die Wände in Herzogs Hafenlager nicht leer bleiben. Wiederum ein Österreicher hängt ab 9. Oktober Ölgemälde und Papierarbeiten auf. Und ebenso ist der Künstler Gernot Temech, alias NOTTO , ein Aficionado. Auch seine Ausstellung huldigt dem Genuss am Tabak, diesmal unter dem Titel "Its the cigar, stupid".   Melden Sie sich am besten schon jetzt dazu an, unsere Platzzahl ist begrenzt.   
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