30.08.2008 Finissage: Wie Nikolaus Eberstaller zur Zigarre kam weiter lesen

Manchmal verrät eine Finissage mehr über einen Künstler als die Eröffnung seiner Ausstellung.

 

So zumindest empfanden es die zahlreichen Gäste, die Klaus Eberstaller und seine Bilder am 30. August zwischen 17 Uhr und Mitternacht in den Räumen des Hafenlagers verabschiedeten. Bei seinen Gemälden von Smoke 0 bis Smoke 20 scheint der Österreicher nämlich nicht nur an die Raucher von "Zigarren Herzog am Hafen" gedacht zu haben, sondern auch an seinen eigenen Genuss. "Bei jeder Zigarre habe ich das Gefühl, mir etwas Gutes zu tun. Das ging mir bei einer Zigarette nie so", sagte Klaus Eberstaller bei einer der letzten Führungen durch seine Bildmotive.

 

Dass er den Zigaretten überhaupt abgeschworen hat und auf Zigarren umgestiegen ist, lag übrigens am Gastgeber. Es war auf einem Schloss in Polen, als sich der Maler und der Zigarrenhändler zum ersten Mal trafen und sich gegenseitig ihre Leidenschaften nahebrachten. "Er hat mir den Genuss an der Zigarre ins Herz getragen", resümiert Eberstaller über Herzog. Und Herzog seinerseits hat längst drei große Gemälde des Österreichers in sein privates Wohnzimmer gehängt.

 

Lange sollen die Wände in Herzogs Hafenlager nicht leer bleiben. Wiederum ein Österreicher hängt ab 9. Oktober Ölgemälde und Papierarbeiten auf. Und ebenso ist der Künstler Gernot Temech, alias NOTTO , ein Aficionado. Auch seine Ausstellung huldigt dem Genuss am Tabak, diesmal unter dem Titel "Its the cigar, stupid".

 

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