16.10.2008 6. Wettrauchen um die längste Zigarrenasche Berlins weiter lesen

Ankündigung.

 

Jeder Zigarrenfreundin und jedem Zigarrenfreund ist bekannt, dass der Rauchgenuss mit der Länge der Asche an der Zigarre steigt. Deshalb wollen wir die edle Kunst des langen Haltens von Asche fördern und die besten Raucher/innen prämieren. Es werden zwei Zigarren aus zwei verschiedenen Ländern geraucht (als blind-tasting) und die erzeugte Länge der Asche in beiden Fällen exakt ermittelt. Dem Sieger bzw. der Siegerin winkt ein toller Überraschungspreis. Zudem darf er/sie den Titel „Beste/r Zigarrenraucher/in Berlins“ vom Inhaber dieses Titels 2007/08, Dr. Henning Rosenberg, samt Wanderpokal übernehmen.

 

Beginn: 20.00 Uhr im Raucherzimmer von Zigarren-Herzog am Ludwigkirchplatz.Anmeldung:

Karten für € 16.- inkl. MwSt. (Cdf-Mitglieder € 12.-), im Preis sind zwei Zigarren und Bordeaux eingeschlossen.

 

Verlauf.

 

Uwe Zabach ist der neue „Beste Zigarrenraucher Berlins“. Der Chemiker hat den mittlerweile sechsten Wettbewerb um die längste Zigarrenasche gewonnen, der am 16. Oktober in den Räumen von „Zigarren Herzog“ am Ludwigkirchplatz ausgetragen wurde. Die insgesamt 19 Teilnehmer versuchten dort, die Asche ihrer an diesem Abend drei Zigarren am längsten zu halten, ohne dass sie herunterfiel. Der für Deutschland einzigartige Ausscheid mag manchen skurril erscheinen, aber beim langen Halten der Asche geht es nicht nur um Jux und Tollerei. Denn Zigarren-Genuss ist schwieriger als Weingenuss. Beim Weintrinken muss man einfach nur ein wenig schlürfen.

 

Die Technik des Genießens einer Zigarre dagegen ist weitaus schwieriger: Man muss regelmäßig an ihr ziehen, weder zu langsam, sonst geht sie aus, noch zu schnell, sonst wird sie zu heiß, und darf beim Rauchen das Drehen der Zigarre nicht vergessen. Nur, wer das alles beherrscht, erhält eine feste und damit haltbare Asche, die wiederum für ein besseres Klima in der Zigarre und damit für das perfekte Aroma sorgt. So unterscheidet die Länge der Asche den versierten Raucher vom Laien. Für den Wettbewerb hatten wir die Zigarren mit möglichst kritischem Ascheverhalten herausgesucht, die im Humidor zu finden waren: eine Private Stock Medium Filler Panetela (146 Millimeter lang, 38er Ringmaß, 2,40 Euro) aus der Dominikanischen Republik, eine Flor de Copan Demi-Tasse (130 Millimeter lang, 30er Ringmaß, 3,40 Euro) aus Honduras sowie für das Stechen der Siegesanwärter (und alle anderen natürlich auch noch) eine Don Diego Lonsdales (163 Millimeter lang, 43er Ringmaß, 4,30 Euro), ebenfalls aus der Dominikanischen Republik.

 

Die zwei ersten Zigarren mussten bis zur Marke von 2/3 geraucht werden, die dritte war frei zur rauchen. „Ruhe, ein bisschen Spaß dabei und die Hand nicht verkrampfen“, so beschrieb Uwe Zabach am Ende sein Erfolgsrezept fürs Wettrauchen. Immerhin hatte er sich den Titel „Bester Zigarrenraucher Berlins“ im Jahr 2006 schon einmal geholt. Der Gewinner erhielt einen Wanderpokal und eine Romeo y Julieta Churchill. Zweitplatzierter war der Berliner Unternehmensberater Wolfgang Bosch, der mit einem Cohiba-Cigarillo-Humidor belohnt wurde. Der Berliner Fotograf Frank Wegner eroberte Platz drei und nahm eine Davidoff-Robusto-Collection mit nach Hause.

 

Einer der unterlegenen Teilnehmer machte schon an diesem Abend ganz deutlich, dass er beim nächsten Wettrauchen um die längste Zigarrenasche wieder dabei sein wird. Er prophezeite dem frisch gekürten Sieger: „Nächstes Jahr kriege ich dich…“ Die Idee zum Wettbewerb fand auch der Berliner Rundfunk 91,4 spannend und schickte einen Reporter, der am Ende selbst mitrauchte.

 

Die Sendung war am 17. Oktober in der Koschwitz-Frühsendung um 6.20 Uhr zu hören.

 

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